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Spielbericht: Anton Haunß
FC Schwarzach – SG Lauf/Obersasbach 1:3 (1:2; Kreisliga A Süd)

Bei tristem „Herbstwetter“ kamen die Gastgeber gut aus den Startlöchern und erspielten sich einige Möglichkeiten. Doch in Führung ging der Tabellenführer in der 16. Minute durch Jonas Lepold, der eine Unachtsamkeit in der Germanenabwehr ausnutzte. Doch die Gastgeber ließen sich nicht beirren und kamen in der 35. Minute durch Christian Weisbrod zum Ausgleich. Mit dem Halbzeitpfiff dann der Knackpunkt der Partie, als ein Distanzschuss von Said Saglam überraschend den Weg ins Tor fand.

Von diesem Rückschlag erholten sich die Germanen in der zweiten Hälfte kaum noch und die SG zeigte in dieser Phase, weshalb sie den Platz an der Sonne innehat. Zwar versuchte man dem Spiel eine Wende zu geben, doch die Gäste ließen kaum noch erfolgversprechende Angriffsbemühungen zu. Hinzu kam, dass Markus Ringwald in der 65. Minute einen Stellungsfehler zum vorentscheidenden 3:1 nutzte. Kurze Zeit später schwächten sich die Gastgeber zusätzlich, da Fabio Edling nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz musste. Letztlich konnten sich die Gäste nicht nur über drei Punkte, sondern durch das Unentschieden des VfR Achern über den Ausbau der Tabellenführung freuen, während die Germanen feststellen mussten, dass das Erreichen des Relegationsplatzes ein mehr als schwieriges Unterfangen sein wird.

 

Besser machte es die Zweite Mannschaft, die im Vorspiel die SG-Reserve mit einem ungefährdeten 3:0-Sieg nach Hause schickte.

 

Anschließend boten die FC-Fußballerinas eines ihrer besten Saisonspiele und schlugen den Tabellenfünften VfB Unzhurst II mit 6:1 und revanchierten sich damit eindrucksvoll für die in der Vorrunde erlittene 2:4 Derby-Niederlage. Tore von Marisa Velten, Claudia Küpferle (2), Jana Velten und Dunja Haas bei einem Gegentor von Kerstin Seifermann sorgten für den klaren Erfolg. Zum ersten Mal in dieser Saison standen dem Trainerduo Sven und Carsten sowie Mannschaftsbetreuer und „Mädchen für Alles“ Michael fast der komplette Spielerkader zur Verfügung, was auch die Möglichkeit mit sich brachte, eine starke „Bank“ zu haben, was angesichts der bevorstehenden englischen Woche – 3 Spiele innerhalb von 6 Tagen – ein wichtiger und nicht zu unter schätzender Vorteil sein kann. Aufgrund dieser Ausgangslage geht man optimistisch die Auswärtspartie an Gündonnertag beim nach Minuspunkten Tabellendritten SV Obersabach an, wenngleich die Duelle auf dem engen Kunstrasenplatz in den letzten Jahren meistens erfolglos verliefen. Zwei Tage später steht die Partie in Haueneberstein auf dem Programm, das auch kein Selbstläufer werden wird. Danach wird man schon besser sehen, wohin die Reise des Tabellenführers geht.

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